Shotokan Karate Club Lustenau

Statuten

ZVR-Zl. 274506142

1. Name, Sitz und Tätigkeit

Art. 1

a) der Verein führt den Namen:Shotokan-Karate-Club-Lustenau
b) Er hat seinen Sitz in Lustenau und erstreckt seine Tätigkeit auf das Gebiet des Bundeslandes VORARLBERG aus.

2. Zweck

Art. 2

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt
a) die Ausübung und Förderung des Karatesportes
b) die Pflege der Kameradschaft und Selbsterziehung
c) die Durchführung von Clubmeisterschaften
d) die Durchführung von Einführungskursen
e) Errichtung, Ausgestaltung und Führung von Spiel- und Sportanlagen, sowie die Errichtung und Führung von sportärztlichen Untersuchungs- und Beratungsstellen
f) Abhaltung von Vorträgen, Versammlungen, Sporttagen, Sportfesten, Spielen und Ausflügen
g) ist nicht auf Gewinn ausgerichtet

3. Mittel

Art. 3
Die finanziellen Mittel werden aufgebracht durch:


a) Jahresbeiträge der ordentlichen Mitglieder
b) Beiträge der Trainingsteilnehmer
c) Beiträge der Passivmitglieder
d) Zuwendungen von Freunden und Gönnern
e) Erträge von Kursen und Veranstaltungen

4. Organisation

Art. 4 Die Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung (Hauptversammlung)
b) der Vorstand
c) die Rechnungsprüfungskommission
d) das Schiedsgericht

Art. 5 Die Mitgliederversammlung

a) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich innerhalb von vier Monaten nach Beginn des Kalenderjahres statt.
b) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Mitgliederversammlung, auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder, oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen zwei Wochen stattzufinden.
c) Zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Mitgliederversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
d) Anträge zur Mitgliederversammlung sind mindestens zehn Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.
e) Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung auf eine außerordentliche Mitgliederversammlung - können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
f) Bei der Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder ab dem 15. Lebensjahr und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
g) Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
h) Die Mitgliederversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder (bzw. ihrer Stellvertreter) (Art.5/f) beschlußfähig. Ist die Mitgliederversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlußfähig, so findet die Mitgliederversammlung dreißig Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.
i) Die Wahlen und die Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen die Statuten des Vereines geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
j) Dem Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Präsident, bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.


Art. 6 Aufgabenkreis der Mitgliederversammlung

Der Mitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses.
b) Beschlußfassung über den Voranschlag
c) Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer
d) Verleihung und An-/Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft
e) Entscheidung über Berufungen gegen Ausschlüsse von der Mitgliedschaft
f) Beschlußfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines
g) Beratung und Beschlußfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehenden Fragen
h) Wahl der Stimmenzähler
i) Verlesung und Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung

Art. 7 Der Vorstand

a) Der Vorstand besteht aus 7 oder mehr Mitgliedern, und zwar:

  • Präsident
  • Schriftführer
  • Finanzreferent
  • Stellvertreter/in der genannten Funktionen
  • Beiräte


b) Der Vorstand, der von der Mitgliederversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächsten Mitgliederversammlung einzuholen ist.
c) Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt drei Jahre. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar.
d) Der Vorstand wird vom Präsidenten, in dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen.
e) Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn alle seine Mitglieder einberufen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.
f) Der Vorstand faßt seine Entschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
g) Den Vorsitz führt der Präsident, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.
h) Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. c) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs. i) und Rücktritt (Abs. j).
i) Die Mitgliederversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben.
j) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den gesamten Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. b) eines Nachfolgers wirksam.

Art. 8 Aufgabenkreis des Vorstandes
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

a) Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses
b) Vorbereitung der Mitgliederversammlung
c) Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen Mitgliederversammlung
d) Verwaltung der Vereinsvermögen
e) Aufnahmen, Ausschluß und Streichung von Vereinsmitgliedern
f) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereines.

Art. 9 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder
a) Der Präsident ist der höchste Vereinsfunktionär. Ihm obliegen die Vertretung des Vereines, insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Er führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungskreis der Mitgliederversammlung oder es Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen. Diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
b) Der Schriftführer hat den Präsidenten bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Mitgliederversammlungen und des Vorstandes.
c) Der Finanzreferent ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.
d) Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereines insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden sind vom Präsidenten und vom Schriftführer, sofern sie jedoch Geldangelegenheiten betreffen, vom Präsidenten und vom Finanzreferenten gemeinsam zu unterfertigen.
e) Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des Präsidenten, des Schriftführers und des Finanzreferenten die Stellvertreter.

Art. 10 Die Pflichten der Rechnungsprüfungskommission
a) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Mitgliederversammlung angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
b) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
c) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.

5. Mitgliedschaft

Art. 11 Aufnahme
Mitglied kann jede Person werden. Sie wird mit der Ausstellung und Übernahme des ÖKB-KarateAusweises oder durch Ausfüllen des Vordruckes „Passivmitglied" als solches aufgenommen.


Art. 12 Bedingungen
Personen, welche die Prüfung zum 8. Kyu abgelegt haben, können Mitglied des Clubs werden. Sie benötigen jedoch bis zur Volljährigkeit die Einwilligung der Eltern oder der des gesetzlichen Vertreters.
Die Anmeldung zur Mitgliedschaft ist beim Vorstand schriftlich einzureichen.
Die Aufnahme erfolgt erst nach einer 6-monatigen Trainingszeit und wird durch den Vorstand bestimmt.

Art. 13 Austritt
Der Austritt steht jedem Mitglied frei. Er ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. Bei Austritt hat der Betreffende dem Club noch schuldende Mitgliedsbeiträge zu bezahlen.
Vorausbezahlte ordentliche Beiträge werden nur auf schriftlichen Antrag zurückerstattet.

Art. 14 Ausschluss
Der Ausschluss durch den Vorstand erfolgt, wenn:
a) ein Mitglied seiner Beitragspflicht innerhalb eines halben Jahres nicht nachkommt
b) ein Mitglied durch unsportliches und unkameradschaftliches Verhalten inner- und außerhalb des Clubs Ärgernisse hervorruft
c) ein Mitglied in irgendeiner Form dem Club Schaden zufügt

Art. 15 Aktiv- und Passivmitglieder
Jeder Gönner kann Passivmitglied werden.
Die Beiträge werden anläßlich einer Vorstandssitzung bestimmt.
Passivmitglieder haben kein Stimmrecht.


Art. 16 Ehrenmitglieder
Aufgrund besonderer Verdienste gegenüber dem Club kann jede Person zum Ehrenmitglied ernannt werden. Dies geschieht auf Antrag des Vorstandes an der Mitgliederversammlung.
Die Ehrenmitglieder sind von den ordentlichen Beiträgen befreit.
Ehrenmitglieder haben Stimmrecht.

Art. 17 Clubvermögen und Haftung
Mitglieder, die ausgetreten oder ausgeschlossen worden sind haben auf das Clubvermögen keinen Anspruch.
Der Club haftet nur mit seinem Clubvermögen.
Jedes Mitglied haftet dem Club gegenüber für seinen statuarischen Beitrag und das ihm übertragene Clubeigentum.
Der Club haftet in keiner Weise für Unfälle oder Verluste von persönlichen Effekten und Gegenständen während des Trainings, Wettkampfes, Demonstrationen etc. Ebenso können weder Partner noch Instruktoren für Unfälle verantwortlich gemacht werden.

6. Verschiedene Bestimmungen

Art. 18 Statuten
Das zu den Statuten erstellte Reglement gilt als ein Bestandteil derselben und wird vom Vorstand erstellt.

Art. 19 Auflösung des Clubs
Eine Auflösung des Vereines kann nur durch die Generalversammlung erfolgen. Eine Auflösung kann jedoch nicht erfolgen, solange noch fünf Mitglieder auf den Fortbestand beharren.
Es ist sicherzustellen, dass das Vermögen einem sozialen Zweck gespendet wird.

Art. 20 Das Schiedsgericht
a) In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht.
b) Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von 14 Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mit Stimmenmehrheit einen Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.
c) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind endgültig.


Aktualisiert: April 2013