Shotokan Karate Club Lustenau

Was tut unser Verein für Ihr Kind?

Kinderkarate

Sport - Philosophie

Welchen Sport ein Kind machen soll oder darf, ist nicht immer einfach zu entscheiden. Dazu kommen noch die vielen Angebote und Trendsportarten, welche die Entscheidung nicht weniger schwer machen. In der heutigen Zeit, wo man täglich von Aggressionen und Gewalttaten hört, überlegt man zweimal, ob ein Kind eine Kampfsportart betreiben soll. Doch seriös betriebenes Karate hat nichts mit Schlägereien oder Gewalt zu tun.

Ein Karate-Training ist aufgebaut mit Gymnastik, Grundschule, Partnerübungen und Kata.

Gymnastik

In der Gymnastik legen wir Wert auf Kraftaufbau und Dehnfähigkeit der Muskulatur.

Grundschule

Die Grundschule ist das Erlernen einzelner Karatetechniken. Die Kinder lernen sich auf ihren Körper zu konzentrieren und ihn zu beherrschen. Die Bewegungen müssen exakt, schnell und mit voller Kraft ausgeführt werden.


Partnerübungen

Bei den Partnerübungen werden die erworbenen Techniken mit einem Gegenüber geübt. Mit einem gezielten Aufbau lernt der Schüler oder Schülerin, seinen Körper voll einzusetzen, ohne den Partner zu verletzen.


Kata

Die Kata ist ein vorgeschriebener Ablauf von Abwehr- und Angriffstechniken gegen einen imaginären Gegner. Das Erlernen der Bewegung im Raum ohne äussere Anhaltspunkte ist wiederum ein gutes Training für Körperbeherrschung, Stabilität und Konzentration.

Dieses vielseitige Training fördert die sportliche Fähigkeit der Kinder. Sie lernen ihre Muskeln gezielt zu benützen.

Doch neben diesen technischen Schwerpunkten gibt es einige andere Vorzüge dieser asiatischen Sportart. Die Kinder lernen durch das regelmässige Training Durchhaltevermögen, Konzentration, Selbstbeherrschung und Kollegialität.

In welchem Alter soll Karate begonnen werden?

Nach unserer Erfahrung können Kinder mit ca. 7 Jahren lernen, sich 45 - 60 Minuten zu konzentrieren. In der ersten Zeit lernen die Kinder gewisse Verhaltensregeln (Höflichkeit, Fairness), üben einfache Bewegungsabläufe und betreiben viel gymnastische Übungen. Ausserdem müssen sie sich in einer Gruppe integrieren und ihre eigenen Fähigkeiten und Schwächen erkennen.

Die "Orangegurt"-Kinder  beginnen immer mehr Interesse an der Technik zu zeigen. In dieser Gruppe wird das Training auch etwas anders gestaltet. Weiterhin im Vordergrund steht die Grundschule. Doch das Bewegen mit dem Partner wird vielseitiger und interessanter, da der Schüler/die Schülerin seinen Körper schon viel besser beherrscht.

Wir legen Wert auf ein ganzheitliches Training, d.h. mit den psychischen Möglichkeiten die physischen Fähigkeiten zu kontrollieren. Dies wird nur erreicht, wenn ein konsequentes, körperliches Training über längere Zeit absolviert wird. Da ist es sicher von Vorteil, wenn man als Kind damit beginnen kann. Auch wenn Kinder nach einer gewissen Zeit mit Karate aufhören, so haben sie doch gelernt, sich über eine längere Zeit auf sich zu konzentrieren und es wird ihnen leichter fallen, auch eine andere Sportart zu erlernen.